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Über mich

Ich bin Diplom-Sozialwissenschaftler*in und lebe als freie Journalist*in und Autor*in in Berlin. Zu allen Themen können Sie / könnt ihr mich gerne als Autor*in, Referent*in oder Moderator*in anfragen.

Ich schreibe als freie Journalist*in u.a. für die taz, die Jungle World, den Freitag, das Neue Deutschland, Missy Magazine, Mabuse, konkret, den Gen-ethischen Informationsdienst oder die Frankfurter Rundschau.
Seit Februar 2022 bin ich Redakteur*in bei nd.dieWoche. Davor war ich Inlands- und Thema-Redakteur*in bei der Wochenzeitung Jungle World, wo ich weiterhin eine monatliche Biopolitik-Kolumne habe.

Ich bin non binary, meine Pronomen sind sie, they und egal.

Meine Arbeitsschwerpunkte sind Gender, Behinderung, Gesundheits-, Antidiskriminierungs- und Bevölkerungspolitik. Ich beschäftige mit sozialen Bewegungen, aus einer solidarischen Perspektive mit der feministischen und der behindertenpolitischen Bewegungen und kritisch-analysierend mit der „Lebensschutz“-Bewegung.

Im Mai 2021 wurde mir Brustkrebs diagnostiziert, danach folgte Chemotherapie, einseitige Brustamputation und Bestrahlung. Die Akuttherapie ist vorbei, weiterhin begleiten mich die Folgen von Krebs und Behandlung, sowie die Antihormontherapie und deren Nebenwirkungen. Leider hab ich noch nicht wieder die Energie, von meiner Arbeit leben zu können, von daher freue ich mich über finanzielle Zuwendungen.

Im September 2020 habe ich mein Dissertationsprojekt abgebrochen. Die kumulative Promotion, an der ich seit Juni 2017 gearbeitet habe, war am Lehrbereich „Geschlecht und Arbeit“ der HU Berlin angesiedelt und unter dem Arbeitstitel „Überschneidungen und Gegensätze. Zum Verhältnis von feministischer, behindertenpolitischer und ‚Lebensschutz‘-Bewegung“ angemeldet. Zwei Texte sind publiziert: „Ist pränatale Diagnostik diskriminierend?“ im Journal für Psychologie 26(2) und „Eingeschränkte Solidarität – Feminismus zwischen Ableism und Intersektionalität“ in der Femina Politica 2-2019, beide peer reviewt.

2015 ist das Buch Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung erschienen, eine 2., leicht überarbeitete Auflage 2019. Im März 2018 habe ich zusammen mit Eike Sanders und Ulli Jentsch vom apabiz das Buch „Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der ‚Lebensschutz‘-Bewegung“ geschrieben. Beide Bücher hat der großartige Verbrecher Verlag betreut.

Ich war Mitglied bei der interdisziplinären Nachwuchsforscher*innengruppe „Politiken der Reproduktion“ (PRiNa).

Es gibt auch einen (fast vollständig richtigen) Eintrag über mich in der Wikipedia.