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12.01. – Wien

Podiumsdiskussion zum Thema Pränataldiagnostik des Referats für Barrierefreiheit: „Normen behindern. Pränataldiagnostik im Spannungsfeld zwischen dem Recht von Frauen* auf Abtreibung und dem Normierungsdruck auf „gesundes“ Leben“

Mitdiskutieren werden Frauen* aus verschiedenen Hintergründen: Kirsten Achtelik, Autorin des Buches „Selbstbestimmte Norm“ genauso wie Elke Graf aus der Klinikleitung vom pro:woman Ambulatorium in Wien und Brigitte Hornyik als Rechtsexpertin des Österreichischen Frauenrings. Moderiert wird das Podium von Vera Schwarz.

18.00 bis 19.30 Uhr im Kleinen Hörsaal im Hauptgebäude der Universität Wien, der Veranstaltungsort ist barrierefrei, es wird eine Übersetzung in ÖGS angeboten.

14.11. – Merseburg

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Natürlich gesellschaftlich? – Lebenswissenschaft als Herausforderung der Geschlechterforschung“ an der Hochschule Merseburg

17 – 19 Uhr I Theater am Campus (TaC), barrierefrei

Selbstbestimmte Norm – Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

im Rahmen der Veranstaltungsreihe friendly fire Feministische Aushandlungen zwischen Vereinnahmung und Emanzipation

16.11. – Mainz

Mein Körper gehört dir?! Eine feministische Kritik an der Reproduktionsmedizin

Vortrag | 18 Uhr | Heinrich Böll Stiftung RLP, Walpodenstr. 10

Raum ist barrierefrei

Veranstaltet vom Frauenzentrum Mainz

Ob In-Vitro Fertilisation, „Social Freezing“, Samenspende,  „Leihmutterschaft“  oder Eizellgabe – durch solche Angebote assistierter Reproduktionstechniken ist inzwischen vieles technisch machbar. Einiges davon ist weder verboten noch erlaubt, da die Technologien erst nach in Kraft treten des Embryonenschutzgesetzes  entwickelt wurden. Seit einigen Jahren werden die Forderungen nach einer  „Reform“ des Embryonenschutzgesetzes bzw. nach einem „modernen“, wenig einschränkenden, liberalen Fortpflanzungsmedizingesetz immer lauter. Diese argumentieren mit der Selbstbestimmung der „Spenderinnen“, dem starken Kinderwunsch der „Bestelleltern“ und dem Wohl des Kindes.Bedeutet ein Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung auch ein Recht auf eine eigene (biologische) Familie? Ist die Einschränkung der Möglichkeit zur Familiengründung eine Diskriminierung? Wie könnte assistierte Reproduktion weniger heteronormativ geregelt werden?  Bei all den Fragen braucht es eine (queer)feministische kritische Auseinandersetzung mit den  Liberalisierungstendenzen und unserem feministischen Selbstbestimmungsbegriff. Im Vortrag sollen die Zugänge zu assistierter Reproduktion erläutert und kritisch hinterfragt werden, welche gesellschaftlichen und gesundheitlichen Konsequenzen die Legalisierung von Eizellgabe und „Leihmutterschaft“  nach sich ziehen würden.

21.10. – Magdeburg

Podiumsdiskussion „Mein Körper gehört…“ – Was genau ist sexuelle Selbstbestimmung

21. Oktober 2017 | 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr | Einlass: 19:30 Uhr
Großer Saal im Familienhaus Magdeburg | Hohepfortestr. 14 | 39106 Magdeburg

Es diskutieren:

Kirsten Achtelik (Berlin)
Dr. Mithu M. Sanyal (Düsseldorf)
Dr. habil. Viola Schubert-Lehnhardt (Halle / Saale)

Moderation: Daniela Wakonigg (Münster)
Veranstalter: IBKA

Vor 25 Jahren beschloss der Bundestag die Fristenlösung mit Beratungspflicht für Schwangerschaftsabbrüche. Das Thema ist immer noch aktuell. Nicht allein weil sogenannte „Lebensschützer“ alljährlich im September zur Demonstration in Berlin aufrufen. Was genau meint sexuelle Selbstbestimmung. Kirsten Achtelik, Mithu M. Sanyal und Viola Schubert-Lehnhardt diskutieren mit Daniela Wakonigg säkulare Positionen zum Thema.
Wie selbstbestimmt sind Entscheidungen unter dem rasanten Fortschritt von Gen- und Reproduktionstechnik? Helfen vorgeburtliche Gentests den Eltern? Oder wie behindertenfeindlich ist Schwangerenvorsorge bzw. Pränataldiagnostik? Welchen Einfluss haben konservative, christliche und fundamentalistische Meinungen? Welche Frauen- und Familienbilder stecken hinter den Argumenten? Welche Argumente und Stimmungen werden bemüht rund um das Thema Selbstbestimmung – vom Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen bis hin zur Sterbehilfe? Wer sind die Akteure?

14.10. – Freiburg

Buchvorstellung Selbstbestimmte Norm auf dem LADiYFEST Freiburg

S.U.S.I.-Café, Haus A, Vaubanallee 2, 79100 Freiburg
Samstag, ab 16 Uhr (ca. 2 h)
>>> Offen für alle Geschlechter
>> Karte g.maps.
>> barrierefrei, rauchfrei
Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?

6.9. – Berlin

Neue Strategien der „Lebensschutz“-Bewegung

Vorabvorstellung der Studie „Kulturkampf und Gewissen“
Die „Lebensschutz“-Bewegung appelliert verstärkt an medizinisches Personal, sich aus Gewissensgründen zu weigern an Abtreibungen mitzuwirken: Ärzt*innen und Hebammen werden zur Zielgruppe, sind aber auch selber Akteur*innen in der Strategie der
Abtreibungsgegner*innen, die den Diskurs über den „Beginn des Lebens“, die Legitimität von Schwangerschaftsabbrüchen, selektiven pränatalen Untersuchungen oder Sterbehilfe mitbestimmen. Die Folgen dieses „Kulturkampfes“ um das ärztliche Gewissen waren und sind teilweise schon ein Mangel an durchführenden Ärzt*innen, d.h. die konkrete Einschränkung
des Angebotes, einen sicheren Schwangerschaftsabbruch in Wohnortnähe ohne Schikanen und hohe Kosten wahrzunehmen. Eine feministische Kritik an den Paragrafen 218 und 219 ist daher in der heutigen Form unerlässlich. Die „Lebensschutz“-Bewegung muss als antifeministischer Akteur in den Fokus genommen, die eigene Analyse und Positionierung geschärft und der Widerstand gegen die reaktionären und teils menschenverachtenden Argumentationen und Aktionen ausgebaut werden.

Die Referent*innen Eike Sanders, Ulli Jentsch (beide apabiz e.V.) und Kirsten Achtelik (freie Journalistin und Autorin) stellen in der Veranstaltung die Ergebnisse der neuen, im Herbst erscheinenden Studie „Kulturkampf und Gewissen. Neue medizinethische Strategien der ‚Lebensschutz‘-Bewegung“ vor.
Im Rahmen der Mobilisierung gegen den „Marsch für das Leben“ am 16.9.
19:00 in der K9, Kinzigstr. 9, Friedrichshain, Treppen, nicht berollbar